Kooperationen des Klinikums Karlsburg
Das Klinikum Karlsburg bietet in Mecklenburg-Vorpommern Hochleistungsmedizin in den Bereichen Kardiologie, Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie sowie Erwachsenen und Kinderdiabetes an. Entsprechend des spezialisierten Leistungsangebotes ist das Einzugsgebiet des Klinikums Karlsburg weit überregional und reicht nach Süden bis Neustrelitz, noch Norden bis Stralsund und die Insel Rügen, nach Westen bis Plau und Parchim und nach Osten bis Pasewalk. Das Klinikum Karlsburg versteht sich als Dienstleister, der seine zuweisenden Kliniken 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr hilft und unkompliziert die ihm angebotenen Patienten übernimmt. Entsprechend bestehen zu fast allen Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten 13 Jahren gewachsene feste klinische Kooperationsbedingungen.
Besonders enge Kooperationsverhältnisse bestehen in Mecklenburg-Vorpommern mit dem
Hanse-Klinikum Stralsund
Seit dem 15.06.2000 besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Hanse-Klinikum Stralsund (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. T. Ittel).
Enge Kooperationsbeziehungen bestehen auf dem Gebiet der Bereiche
- Kardiologie,
- Radiologie,
- Labormedizin,
- Mikrobiologie und
- ärztlicher Fort- und Weiterbildung.
Die Karlsburger Herzchirurgen unterstützen die Stralsunder Kardiologie durch die Gewährung eines Standby's bei Notfällen und Komplikationen. Weiterhin werden auf Telekonferenzen kardiologisch-herzchirurgische Probleme gemeinsamer Patienten diskutiert. Die Röntgenbefunde des Klinikum Karlsburg werden von der Stralsunder Radiologie befundet sowie eine Vielzahl von Laboruntersuchungen sowie sämtliche mikrobiologischen Untersuchungen des Klinikum Karlsburg werden von Mitarbeitern des Hanse-Klinikums Stralsund durchgeführt. Jährlich findet in Stralsund die Medizinkonferenz Vorpommern statt, die gemeinsam von beiden Kliniken organisiert wird. 2006 fand bereits die 7. Medizinkonferenz statt, auf der die beiden ärztlichen Direktoren der Kliniken Prof. Dr. med. Thomas Ittel und Prof. Dr. med. Wolfgang Motz vom Geschäftsführer des Hansklinikums Stralsund wegen der vorbildlichen Zusammenarbeit in der Region mit der Dr.-Franziska-Tiburtius-Medaille geehrt wurden.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.klinikum-stralsund.de .
KMG-Kliniken Güstrow und Wittstock
Mit den KMG-Kliniken Güstrow (Chefarzt Dr. med. R. Kaiser) und Wittstock (Chefarzt Dr. med. R. Hitz) besteht eine Kooperation in den Leistungsbereichen Kardiologie und Herzchirurgie. Die Karlsburger Herzchirurgie unterstützt die Güstrower Kardiologie durch die Gewährung eines Standby's bei Notfällen und Komplikationen. Kardiologisch-herzchirurgische Probleme gemeinsamer Patienten werden auf gemeinsamen Klinikkonferenzen diskutiert. Weiterhin unterstützt die Karlsburger Kardiologie den Aufbau der kardiologischen Klinik im KMG-Klinikum Güstrow. Güstrow, Wittstock und Karlsburg führen einmal jährlich eine kardiologische Fortbildungsveranstaltung durch.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.kmg-kliniken-ag.com .
Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin - Abteilung Transfusionsmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Das Klinikum Karlsburg bezieht sämtliche Blutprodukte vom Institut für Transfusionsmedizin des Universtätsklinikums Greifswald (Prof. Dr. med. A. Greinacher). Weiterhin werden alle transfusionsmedizinischen Laborleistungen in Greifswald erbracht. Diese erfolgreiche Kooperation besteht seit Beginn des Operationsbetriebes in Karlsburg im Jahre 1995.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.medizin.uni-greifswald.de/transfus .
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In das Klinikum Karlsburg einweisende Kliniken Mecklenburg-Vorpommerns. (Grafik: Google)
Wegen seiner exzentrischen Lage im Nordosten Deutschlands ist es für das Klinikum Karlsburg wichtig, mit den großen Herzzentren Deutschlands zu kommunizieren und zu kooperieren.
Deutsches Herzzentrum Berlin
Das Klinikum Karlsburg unterzeichnete am 27.09.2001 eine Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), um weiterführende Behandlungsmöglichkeiten des DHZB in bestimmten Fällen für seine Patienten nutzen zu können. Das DHZB ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, befindet sich auf dem Gelände der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Rudolf Virchow Klinikum. Das DHZB ist seiner Satzung gemäß zur Pflege von Kontakten zu in- und ausländischen Herzzentren verpflichtet. Vereinbart ist die Kooperation insbesondere im Bereich:
- Kunstherzsysteme und Herztransplantation
Das DHZB ist weltweit führend auf dem Gebiet der Kreislaufunterstützungssysteme (Kunstherz). Hier besteht eine abgestufte Versorgungskette mit dem Klinikum Karlsburg, damit auch die Patienten Mecklenburg-Vorpommerns von dieser Technologie profitieren. Initial erfolgt eine Versorgung dieser Patienten im Klinikum Karlsburg und kann dann bei Bedarf im DHZB fortgesetzt werden. Die Nachsorge erfolgt anschließend wieder am Klinikum Karlsburg. - Aus-, Fort- und Weiterbildung
Mitarbeiter des Klinikums Karlsburg wie Ärzte, Pflegekräfte, Hygienefachkräfte, Kardiotechniker etc. können am gesamten Weiterbildungsprogramm des DHZB teilnehmen. Jährlich treffen sich die Herzzentren Berlin, Cottbus, Dresden, Karlsburg und zukünftig auch Rostock zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung. Dieser Kooperationsverbund wird von Prof. Dr. med. Dr. h. c. R. Hetzer organisiert.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.dhzb.de .
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen
Karlsburg im Nordosten und Bad Oeynhausen im Westen Deutschlands haben nahezu identische Leistungsangebote. In beiden Kliniken findet eine interdisziplinäre Versorgung von herzkranken Diabetikern statt. So liegt es nahe, dass die beiden Herz- und Diabeteszentren eng miteinander kooperieren, zumal die leitenden Ärzte beider Häuser (Prof. Dr. med. D. Horstkotte, Prof. Dr. med. W. Motz und Prof. Dr. med. D. Tschöpe) viele Jahre im Düsseldorfer Universitätsklinikum gearbeitet hatten.
Die Zusammenarbeit betrifft vorwiegend
- klinische Forschung auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie,
- gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen,
- Zusammenarbeit bei Projekten der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker",
- gegenseitige Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.hdz-nrw.de .
Klinikum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Im Jahre 2001 wurde zum ersten Mal an der Düsseldorfer Universitätsklinik ein Herzinfarktpatient mit körpereigenen Stammzellen behandelt. Eine Pilotstudie zeigte bereits nach wenigen Monaten eine deutliche Verbesserung von Herzfunktion, Durchblutung und Belastbarkeit. Der Einsatz der Stammzellentherapie ist seitdem weiterentwickelt worden. Studien mit etwa 1.000 Patienten weltweit belegten seitdem, dass die Stammzelltherapie beim akuten Herzinfarkt fast immer wirksam ist. Die Wirkmechanismen der Zelltherapie sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Dennoch gehen Mediziner davon aus, eine wirksame Kausaltherapie gefunden zu haben, die nicht nur Beschwerden lindert und Komplikationen vermeidet, sondern auch Krankenhausaufenthalte verkürzt, Spätschäden verhindert und das Sterberisiko reduziert. Seit Dezember 2006 werden im Klinikum Karlsburg in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. B. Strauer und Oberärztin PD Dr. med. M. Schannwell Stammzelltherapien bei Patienten nach ausgedehnten Myokardinfarkten duchgeführt.
Weitere Detailinformationen zu unserem Kooperationspartner finden Sie unter www.uniklinik-duesseldorf.de/kardiologie .

