Das Klinikum Karlsburg

... unser Anspruch: Spitzenmedizin auf den Gebieten

  • Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Kardiologie
  • Angiologie
  • Erwachsenen- und Kinderdiabetes
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Klinik für Kardiologie

Direktor: Prof. Dr. med. Wolfgang Motz

 

Telefon: 038355 70-1283

Telefax: 038355 70-1655

E-Mail: prof.motz@klinikumkarlsburg.de

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Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

 

Die Kardiologie bietet sämtliche aktuellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Dabei legen wir großes Augenmerk auf den Strahlenschutz bei Herzkatheteruntersuchungen. Durch Verwendung modernster Bildgebung können Koronarstents millimetergenau platziert werden. Die Untersuchungen erfolgen auf biplanen Röntgenanlagen, die Kontrastmittelmenge wird halbiert, die Nieren werden geschont. Nach dem Eingriff versorgen wir die arterielle Punktionsstelle in der Regel mit einem Verschlusssystem, so dass eine lange und unangenehme Liegezeit entfällt.

 

Patienten mit Angina pectoris, akutem Koronarsyndrom oder Herzinfarkt werden auf der "Chest Pain Unit" (http://cpu.dgk.org) nach den aktuellen Leitlinien behandelt. Unsere "Chest Pain Unit" ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert.

 

Kardiologie und Herzchirurgie sind keine miteinander konkurrierende Kliniken. Im Klinikum Karlsburg steht das medizinische Problem des einzelnen Patienten im Vordergrund. In einem gemeinsamen Konsil zwischen Kardiologen und Herzchirurgen wird dem Patienten die Therapie – z.B.Stent oder Bypass - empfohlen, die als die geeignetste und nachhaltigste erachtet wird. Zunehmend arbeiten Kardiologen und Herzchirurgen gemeinsam. Dieser Entwicklung wurde im Klinikum Karlsburg besonders durch Bau eines Hybrid-OP's Rechnung getragen. Seit Juli 2010 arbeiten Herz- und Gefäßchirurgen mit den Kardiologen und Radiologen in einem Hybrid-OP unter Reinraumbedingungen der Klasse A mit dem neuesten Angiographie-Robotersystem der Firma Siemens (Artis Zeego).

 

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a) Diagnostische Verfahren

  • Koronarangiographie (Darstellung der Kranzgefäße mit Kontrastmittel)
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS: siehe Abbildung unten) und koronare Druckdrahtmessung (zur Bestimmung der Bedeutung einer Koronarstenose)
  • Myokardbiopsie (zur Ursachenfindung einer Herzmuskelschwäche)
  • Multislice-Computertomographie zur Früherkennung von koronaren Gefäßverkalkungen)
  • Echokardiographie (sämtliche Techniken, auch 3-dimensional)
  • Komplette kardiologische Funktionsdiagnastik (Elektrokardiographie inkl. Belastungstest, Langzeit-EKG, 24 Stunden-Blutdruckmessung, Messung der Lungenfunktion etc.)

 

IVUS

 

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b) Therapeutische Verfahren

 

 

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Karlsburgs ältester Patientaeltesterkoronarpatient

Alte Menschen profitieren von der Stenttherapie besonders! Der 94jährige rüstige Ernst Bonow von der Insel Usedom ist der älteste Patient, den Prof. Dr. med. W. Motz interventionell behandelt hat. Durch die Implantation eines Koronarstents in 20 Minuten konnte Herr Bonow von seiner schweren Angina pectoris befreit werden.

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Herzrhythmusstörungen

Leiter: Dr. med. Peter Szigat
Telefon: 038355 70-1283
Telefax: 038355 70-1655
E-Mail: dr.szigat@klinikumkarlsburg.de

Dr_P_Szigat"Viele Patienten haben nach einem Herzinfarkt lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, die ihnen nicht bekannt sind. Durch die Implantation von Defibrillator-Kardiovertern in Schrittmachergröße kann der plötzliche Herztod verhindert werden!"

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Die Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen ist im Klinikum Karlsburg ein Schwerpunkt. Immer mehr zeigt sich, dass die Elektrotherapie der medikamentösen Behandlung von Herzrhythmusstörungen überlegen ist. Aus diesem Grunde wurde ein hochmodernes Elektrotherapielabor mit Navigationssytem eingerichtet, in dem ein auf die Behandlung von Herzrhythmusstörungen spezialisiertes Ärzteteam die modernsten Diagnostik- und Therapieverfahren unseren Patienten anbietet.

Diese sind u.a.:

  • Elektrische Therapie von Herzrhythmusstörungen (AV-Reentrytachykardien, Präexzitationssyndrom, Vorhofflimmern) (bedeutet: Unterbrechung von elektrischen Bahnen durch lokale Wärmean-wendung)
  • Verhütung des plötzlichen Herztodes durch Implantation automatischer Kardioverterdefibrillatoren (ICD) (= "Der Notarzt unter Haut").
  • Implantation biventrikulärer Herzschrittmacher bei Herzschwäche und Linksschenkelblock (Cardiale Resynchronisationstherapie, CRT)
  • Kardioversion bei Vorhofflimmern
  • Erkennung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen mittels elektrophysiologischer Untersuchungen (EPU)
  • Medikamentöse Therapieeinstellung von Herzrhythmusstörungen unter Monitorüberwachung.
  • Überwachung und Einstellung von Herzschrittmachern und ICD-Systemen (auf Wunsch auch mittels Telemedizin) in Kooperation mit niedergelassenen Kardiologen.